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Betrug mit Sex-Nummern über normale Vorwahl

Wie die Sonntagszeitung heute berichtete, hat das Bakom eine Untersuchung wegen Telefonsex-Anbietern eingeleitet, die nicht über kostenpflichtige Nummern sondern normale Vorwahlen vorgehen. Hinter den Angeboten mit 01-Vorwahl stehen die gleichen U...

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Datum: 

21.09.2003 22:20:50 / newsbyteNews


Wie die Sonntagszeitung heute berichtete, hat das Bakom eine Untersuchung wegen Telefonsex-Anbietern eingeleitet, die nicht über kostenpflichtige Nummern sondern normale Vorwahlen vorgehen. Hinter den Angeboten mit 01-Vorwahl stehen die gleichen Unternehmen wie hintereinschlägigen 0906-Sex-Nummern. Durch die normale Vorwahl wird aber die Sperrung umgangen, die man bei 0906-er-Nummern einrichten kann. Das hat für Unternehmen fatale Folgen, wenn Mitarbeiter auf Nummern anrufen, die mit 6 Franken pro Minute verrechnet werden, wenn die ersten 5 Minuten vorbei sind, die 40 Franken kosten können. Die Anbieter verrechnen das Angebot nicht über die normale Telefonrechnung sondern selbst, das muss man beim Einwählen mit einer 1 bestätigen. Fall jemand die Nummer automatisch unterdrückt, wie dies auch in Unternehmen oft der Fall ist, muss der Anrufer die Nummer noch einmal eintippten, auf die der Anruf verrechnet werden soll. Dabei kann man eine x-beliebige Nummer angeben. Deshalb untersucht das Bakom samt dem Preisüberwacher, weil die Bestimmungen für kostenpflichtige Nummer mehrfach umgangen werden.



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