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13.09.2003 21:54:12 / newsbyteNews |
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Um auf Bespitzelung und die zunehmende Ueberwachung und Kontrolle aufmerksam zu machen, werden seit 1998 in einer international koordinierten Aktion sogenannte «Big Brother Awards» verliehen. In der Schweiz findet der Wettbewerb um die Preise, die keiner will, dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt. Die Nominationen erfolgen durch das Publikum. Bis Ende August konnten Personen und Institutionen vorgeschlagen werden, die das Grundrecht auf den Schutz der Privatsphäre missachten oder die Ueberwachung und Kontrolle von Personen oder von Personengruppen fördern. 80 Vorschläge wurden in diesem Jahr eingereicht, zur Auswahl standen die Kategorien Staat, Business und Telekommunikation sowie ein «Lebenswerk-Award» für besonders hartnäckige Bespitzelung. Ein Fachgruppe wird nun die Nominierungen erledigen, danach wird ein Jury über diesjährigen Big Brother Awards befinden. Die Preisverleihung ist dieses Jahr in Bern, am 1. November werden in der Reitschule Bern die Preise vergeben.
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