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BKA holt sich Daten von Anonymisierungsdienst JAP

Das von der technischen Universität Dresden ausgearbeitete Anonymisierungsprojekt AN.ON hat nun vom Bundeskriminalamt Besuch erhalten und die Ermittler haben ultimativ die Herausgabe der Surfprotokolle verlangt, die gerichtlich bereits einmal erst...

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02.09.2003 23:25:59 / newsbyteNews


Das von der technischen Universität Dresden ausgearbeitete Anonymisierungsprojekt AN.ON hat nun vom Bundeskriminalamt Besuch erhalten und die Ermittler haben ultimativ die Herausgabe der Surfprotokolle verlangt, die gerichtlich bereits einmal erstritten worden waren aber in der Berufung als gesperrt angesehen wurden. Die BKA-Ermittler haben mit einem Durchsuchungsefehl am Samstag den Direktor des Instituts für Systemarchitektur an der Fakultät Informatik besucht und die Protokolldaten verlangt, die dieser aushändigte. Die Aktion hat für grossen Aufruhr gesorgt, weil sich das BKA über ein Gerichtsurteil des Landgerichtes Frankfurt hinwegsetzt, in dem die Daten als gesperrt bezeichnet wurden. Die im Projekt beteiligten Parteien haben sich heute an die Gerichte und die Oeffentlichkeit gewandt, weil das BKA tief daneben griff.



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