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29.08.2003 15:46:19 / newsbyteNews |
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Weil Menschen mit HIV am Arbeitsplatz häufig Opfer von Diskriminierung und Mobbing sind hat die Aids-Hilfe Schweiz eine Plattform für diskriminierte geschaffen, die mit einem Handikap um einen Job ringen müssen. Gut 20'000 Menschen leben in der Schweiz mit dem HI-Virus. Dank den Aids-Medikamenten, die seit 1996 zur Verfügung stehen, können viele von ihnen im Erwerbsleben bleiben - das HI-Virus stellt die berufliche Leistungsfähigkeit nicht zum Vorneherein in Frage, und für HIV-Positive verbotene Berufe gibt es nicht. Dennoch sieht sich die Rechtsberatung der Aids-Hilfe Schweiz mit einer zunehmenden Zahl von Anfragen konfrontiert, sowohl von Arbeitnehmer- wie von Arbeitgeberseite. Handlungsbedarf schafft das mancherorts nach wie vor kümmerliche Wissen über HIV, Aids und die Ansteckungswege, das in Betrieben oft zu unbeholfenem und unangemessenem Verhalten führt. Eine Nationalfondsstudie ergab, dass 28 Prozent der befragten HIV-positiven Menschen wegen HIV bereits ein- oder mehrmals ihre Stelle verloren haben.
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