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RIAA offenbart ihre Bespitzelungstechnik

Im Rahmen eines Prozess hat die RIAA erstmals einen Teil ihre Bespitzelungsmethoden veröffentlicht. So schreibt der Musikverband an ein New-Yorker Gericht, dass die etwa 1000 Musik-Dateien auf dem Computer einer Beschuldigten, von der im Sommer 20...

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28.08.2003 08:29:03 / newsbyteNews


Im Rahmen eines Prozess hat die RIAA erstmals einen Teil ihre Bespitzelungsmethoden veröffentlicht. So schreibt der Musikverband an ein New-Yorker Gericht, dass die etwa 1000 Musik-Dateien auf dem Computer einer Beschuldigten, von der im Sommer 2001 geschlossenen illegalen Tauschbörse Napster stammen. In dem Verfahren gegen die bislang anonyme Frau aus Brooklyn hatten ihre Anwälte bislang behauptet, die Musikdateien stammen aus CDs die sich die Frau auf dem Flohmarkt gekauft hätte. "Diese Behauptung ist eine schamlose Lüge, wir wissen bei einigen Dateien genau, auf welchem Computer sie erstmals kopiert und übers Internet getauscht wurden", schreibt die RIAA. Die Anwälte der Frau, die bislang nur unter ihrem Screennamen "nycfashiongirl" bekannt ist, haben sich zwei Wochen Bedenkzeit für eine Antwort erbeten. Die RIAA hat inzwischen bestätigt, dass sie die Rechtmässigkeit von digitalen Musik-Kopien bis ins Jahr 2000 zurückverfolgen kann. Bislang konnte die RIAA 1300 erfolgreiche Verfahren zur Herausgabe von Personendaten durch die ISPs verbuchen, woraus "mehrere Hundert" Prozesse entstehen sollen. /ntr/



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