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15.08.2003 11:45:47 / newsbyteNews |
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Bei der nationalen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität (KOBIK) sind seit Betriebsbeginn im Januar deutlich mehr verdächtige Inhalte
gemeldet worden als erwartet. Pro Monat treffen rund 500 Meldungen ein und rund 41 Verdachtsfälle konnten nach Prüfung an die Kantone weitergeleitet werden. In den meisten Fällen sind die Ermittlungen noch am laufen, die Kantone begrüssen aber den Beitrag der KOBIK heisst es heute. Seit April fahndet KOBIK auch aktiv im Internet nach verdächtigen Inhalten. Das thematische Schwergewicht liegt auf der Verbreitung von Kinderpornographie, bereits in 4 Monaten konnten bereits 26 schweizerische Verdachtsfälle festgestellt werden. 90% aller Meldungen betreffen rein ausländische Sachverhalte. Hier entlastet KOBIK die Kantone von aufwändigen Triage-Arbeiten. Besteht hingegen ein schweizerischer Bezug, prüft KOBIK ob eine Rechtsverletzung vorliegen könnte. Die bereinigte Verdachtsmeldung wird dann samt den gesicherten Daten den zuständigen Strafverfolgungsbehörden der Kantone oder des Bundes überwiesen. Weil die Crew von KOBIK als Dienstleistungsbetrieb konzipiert ist, tätigt man selbst keine Ermittlungen, lässt aber die Ermittlungsbehörden intensiv recherchieren. Dadurch werden vor allem Doppelspurigkeiten vermieden, sagt das Bundesamt für Polizeiwesen.
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