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15.08.2003 08:52:48 / newsbyteNews |
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Um 16.11 Uhr Ortszeit schlug an der kanandisch-amerikanischen Grenze der Blitz ein und machte weite Teile der USA und Kananda stromlos. Über 50 Millionen Menschen in den USA und weitere zehn Millionen in Kananda sassen bis spät in die Nacht im Dunkeln. Millionen versammelten sich rund um den Times Square, um den Platz mal ohne Leuchtreklamen und Laufschriften zu erleben.
In der New Yorker U-Bahn waren 6000 Züge zum Stehen gekommen. Die Passagiere wurden durch dunkle U-Bahnschächte evakuiert. In einer U-Bahn am Times Square wollte ein Passagier nach dem Stromausfall die anderen Passagiere als Geiseln nehmen, doch ein berherzter Air-Force-Veteran überwältigte ihn. Die drei Millionen Pendler, die täglich nach Manhattan strömen saßen noch um Mitternacht in der Stadt fest, da kein Zug nach New Jersey oder Long Island ging. Viele grosse Hotels konnten aus dem plötzlichen Ansturm kein Geschäft machen, weil auch die Computer nicht funktionierten.
New Yorks Feuerwehr war pausenlos im Einsatz, um die im Lift steckenden Büroarbeiter zu befreien. Während die Handynetze weitestgehend ausfielen, waren die lokalen Telefonnetzte dank entsprechender Notstromaggregate schnell wieder verfügbar. Als gegen Mitternacht der Strom erst in rund 15 Prozent der Stadt zurückgekehrt war, riefen die Krankenhäuser über Rundfunk nach Dieselspenden, da deren Generatoren den Strom für lebenswichtige Aggregate liefern.
Insgesamt hat sich die Bevölkerung überwiegend ruhig verhalten. Es gab genügend Trinkwasser und seit dem 11. September haben die New Yorker immer eine kleine Notration an Lebensmittel. /ntr/
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