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Datum: |
07.08.2003 10:11:43 / newsbyteNews |
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Der angeschlagene deutsche Mobilfunk-Betreiber Mobilcom macht sich immer noch Hoffnungen auf die Milliarden, die man vor Jahren für die UMTS-Lizenz bezahlt hat. Mobilcom habe die Lizenz vor drei Jahren für einen Zeitraum von 20 Jahren erworben und dafür 8.5 Milliarden Euro berappt. Gibt man die Lizenz nun zurück, so Geschäftsführer Thorsten Grenz, kann man 85 % des Preises zurückfordern. Juristen prüfen derzeit die Chancen dafür. Vor einigen Jahren, in der Boom-Zeit, bevor sich UMTS zunehmens als lahme Ente entpuppte, hatten Mobilnetzanbieter insgesamt etwa 100 Milliarden Euro in die deutsche Bundeskasse bezahlt. Sieben Milliarden Euro Rückzahlung würden dem maroden deutschen Staatshaushalt jetzt den Todesstoss versetzen. (pol)
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