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23.06.2003 21:38:00 / newsbyteNews |
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Im Falle der Verurteilung des ISPs Verizon hat sich nun der amerikanische Kongress eingeschaltet und will genaueres wissen. Die Plattenfirmen und deren Verbände hatten vom ISP die Bekanntgabe von Nutzernamen und Adressen gefordert, bissen aber auf Granit. Die Verbänder haben den ISP darauf hin verklagt und in der Berufung auch Recht bekommen, Verizon darf die Nutzerdaten nicht als Geheimnis betrachten. Zudem muss das Unternehmen die Adressen freigeben, auch wenn man in die Berufung geht. Verizon hat deshalb letzte Woche die Namen preisgegeben, die Nutzer erhielten dringliche Mahnungen, nie mehr Daten zu tauschen. Nun haben US-Politiker aber diese ganze Sache als schlechten Witz betrachtet und der Senat muss sich nun auf Antrag von senator John McCain mit dem Falll befassen. Der Senator ist zufällig Vorsitzender des Senatsausschuss für Handel und als solcher recht mächtig. Er will sich auch dafür einsetzen, dass sich ISPs nicht mehr lange wehren können sondern die Daten auf den blossen Verdacht freigeben müssen. Senator Sam Brownback wiederum will es anders haben, er will die Daten von Nutezrn nur bei laufendem Gerichtsverfahren freigeben, weil es sonst von der Musikindustrie zuviele Abmahnungen wegen nichts und wieder nichts gibt.
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