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Spammer bezeichnet ISPs als Freunde

Gestern hat der US-Senat Anhörungen abgehalten, bei denen unter anderem Bill Gates forderte, dass Gesetze gegen Spammer verabschiedet werden. Während den Anhörungen hat sich ein Spam-Versender klar geoutet und den Internet Providern Heuchelei vorg...

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Datum: 

22.05.2003 21:31:12 / newsbyteNews


Gestern hat der US-Senat Anhörungen abgehalten, bei denen unter anderem Bill Gates forderte, dass Gesetze gegen Spammer verabschiedet werden. Während den Anhörungen hat sich ein Spam-Versender klar geoutet und den Internet Providern Heuchelei vorgeworfen. Einige der grossen Internet Provider haben Verträge mit den Spam-Versendern und öffnen ihre Netze, sobald der Preis stimmt. Der Spammer Ronald Scelson hat die Verträge mit den ISPs vorgestellt und als sogenannte "Pink Contracts" bezeichnet, in denen Geld von Spammern gefordert wird wie Geld von Werbekunden gefordert wird. Teilweise wird auch mit Geheimhaltungsvereinbarungen gearbeitet, in denen sogar verbotene Angebote verbreitet werden. Scelson bezeichnete es als lukrativ, Spam zu senden, er wird das weiterhin tun bis es ihm kein Geld mehr einbringt. Er erklärte aber auch klar, dass er keine Porno-Angebote versendet. Als AOL erklärte, dass man täglich 2,4 Milliarden Mails abfängt, klärte Scelson die Senatoren darüber auf, dass AOL selbst auch sehr viel Werbemails versende und AOL musste sich daraufhin klar vor dem Senat rechtfertigen, behauptete aber, dass die Kunden eine Opt-Out-Funktion anklicken können.



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