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Beweismittel aus Caldera-Prozess werden vernichtet

Die Beweismittel aus dem ersten grossen Antitrust-Verfahren gegen Microsoft, den damals die Unix-Company Caldera angestrebt hatte, werden nun durch das Unternehmen vernichtet. Insgesamt wurden während des Verfahrens mehr als drei Millionen Dokumen...

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22.05.2003 21:30:19 / newsbyteNews


Die Beweismittel aus dem ersten grossen Antitrust-Verfahren gegen Microsoft, den damals die Unix-Company Caldera angestrebt hatte, werden nun durch das Unternehmen vernichtet. Insgesamt wurden während des Verfahrens mehr als drei Millionen Dokumente zusammengetragen, derzeit werden diese in einem Lagerhaus in Salt Lake City verwahrt. Die Linux-Company SCO, zwischenzeitlich mit Caldera fusioniert, verlangt nun vom Gericht, dass die Dokumente vernichtet werden. Unter anderem begründet das SCO damit, dass man pro Monat 1500 Dollar Miete für das Lagerhaus zahlen muss und auf die Kosten gerne verzichten würde. Obwohl SCO die Vernichtung vorantrieb, hat sich Sun nun eingemischt und die Vernichtung der Akten gestoppt. Sun will die Akten für das eigene Verfahren gegen Microsoft noch bewahren und hat zwischenzeitlich rund 40 Kisten digitalisieren können. Die restlichen Akten werden nun vernichtet und es ist eigentlich fraglich, ob man in diesen Dokumenten nicht doch noch den einen oder anderen Hinweis findet, was mit den SCO-Rechten an Linux ist.



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