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22.05.2003 13:01:38 / newsbyteNews |
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Wie dei Behörden heute mitteilten, haben Zürcher und Schaffhauser Kantonspolizisten gestern in mehreren Geschäfts- und Privaträumen in der Schweiz Beweismaterial gegen den schwedischen Telekommunikationskonzern Ericsson sichergestellt. Aufgrund einer Anzeige der schwedischen Behörden gegen Wirtschaftskriminalität ermittelt die Bezirksanwaltschaft IV von Zürich in Sachen Betrug und Korruption, sowie Steuervergehen. Die schwedischen Behörden ermitteln derzeit gar, ob das Unternehmen die gesetzliche Buchführungspflicht missachtet hat, weil man verdeckte Zahlungen in Höhe von 545 Millionen Schweizer Franken in die Schweiz schleuste und damit 3,3 Milliarden schwedische Kronen am Fiskus vorbei ins Ausland transferierte. Die Geldbeträge gingen an Firmen und Personen in der Schweiz, die dafür Rechnungen stellten und Beratungsleistungen erbrachten. Sind diese Beratungen erfolgt, kann man noch die Höhe der Beträge überprüfen. Die Höhe der Summe lässt aber nicht viel gutes ahnen.
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