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08.05.2003 23:42:02 / newsbyteNews |
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Infineon will den Sitz in die Schweiz oder ein anderes Land verlegen, wo es günstiger wird. Die frühere Mutterfirma und heutige Grossaktionärin Siemens will von der Münchner Chipschmiede nun aber die Fakten zur Sitz-Verlagerung sehen und will dann mitreden, wenn es um Pro und Kontra geht. Siemens will mit eigenem Einfluss die Diskussion um den Sitz der Chipschmiede versachlichen, weil grosse Auswirkungen politischer Natur zu erwarten sind, wenn es wirklich zur Sitzverlegung kommt. Siemens ist nach Auskunft von Finanzchef Neugürger nicht über die Fakten zum Umzug informiert worden, wie es in der Süddeutschen Zeitung heisst. Infineon-Chef Ulrich Schumacher hat aber seit mehren Monaten damit gedroht, den Sitz zu verlegen, wenn die Rahmenbedingungen nicht bessern. Meldungen über definitive Pläne und Termine hat man vor kurzem aber zurückgewiesen, wenn überhaupt, wird erst im Herbst entschieden. Da das Unternehmnen bei Sitzverlegung aus dem Dax fallen würde, würde man beim Aktienkurs viel verlieren. Bei einer Verlegung des Sitzes in die Schweiz würde man den EU-Status verlieren, man könnte sich bei der EU nicht mehr über die Konkurrenz beschweren.
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