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04.05.2003 21:00:30 / newsbyteNews |
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Die amerikanische Musikindustrie hat nun genug von der immer mächtiger werdenden P2P-Szene. Die Musikindustrie arbeitet seit einiger Zeit an Viren, mit denen man in Zukunft Musiktauschbörsen wird infizieren können. Bereits jetzt hat man Files mit schutzigen Songs in der Schublade, die Malius-Codes enthalten. Damit will man Tauschbörsen überschwemmen, berichtet die New York Times unter Berufung auf Spitzenentwickler der RIAA. Bis jetzt ging es in dieser Hinsicht sehr gesittet zu, die RIAA-Mitarbeiter haben bislang nur einige Songs infiltriert und hinterlegt, die vor allem durch Defekte glänzten. Damit wollte man die Tauschbörsen als solches schlecht machen. Weil der Erfolg auch auf dem Rechtsweg klein ist, will man nun zu Plan B übergehen. Dabei wird in den Tauschbörsen ein File hinterlegt, das als Freeze bekannt ist. Dieses File soll den PC von Nutzern einfrieren und nach einem Neustart Dateien vernichten. Eine Tarnsoftware namens Silence darf als Virus bezeichnet werden, wer diese installiert, verliert alle Musikdateien, auch die bereits gekauften. Bislang uunklar ist aber, ob die Musikindustrie den angerichteten Schaden verantwortet oder nicht. Bislang stellt man sich auf den Standpunkt, das Rechhtsbrechung vorliegt, wennn man Tauschbörsen nutzt. Allerdings gibt es den Unterschied zwischen freien Songs und Urheberrechtlich geschützten Songs. Nur letztere sind illegal und die RIAA wird viel Aerger verursachen, wenn man nicht sauber trennt. Schon heute redet man bei der RIAA aber von Plan C, nach dem man alle Musiksongs im Internet mit Suchspidern eliminieren will.
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