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14.02.2003 20:39:34 / newsbyteNews |
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Die US-Presse überschlägt sich derzeit mit Vorwürfen in Richtung Symantec, weil die Sicherheitssoftware-Firma den SQL-Virus Slammer als erste erkannt hat aber nur die zahlenden Abonnenten innerhalb des "Deepsight Threat Management System" über die Slammer-Aktivitäten informierte. Verschiedene Experten bezeichnen es as fragwürdig, von einem solchen Schädlich nicht mit höchster Stufe zu warnen, weil ganze Länder wie Südkorea offline gingen, weil der Virus wütete. Gerade aus Südkorea werden denn auch sehr starke Klagen über die Symantec-Taktik laut und man wird sich dort gar überlegen, das Unternehmen zu verklagen. Selbst Microsoft soll verklagt werden, berichteten wir in einer früheren Meldung, weil es das Softwarehaus unterliess, eindringlich genug vor der Lücke in SQL zu warnen. Die nun publik gewordene Zurückhaltung von Symantec lässt sich mit keinem einzigen Argument erklären, Security-Experten verurteilen jegliches Zögern und sowieso die Zusendung einer Warnung an zahlende Abonnenten, während die nicht zahlende Gemeinde mit Schäden konfrontiert wird. Der Security-Researcher Robert Ferrell gibt Symantec eine Mitschuld am Schaden, die mindestens so gross ist, wie die des Autors des Wurmes. Aber nur wenn die Vorwürfe stimmen und Symantec nicht aus Marketinggründen behauptet, man habe es als erste erkannt.
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