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18.12.2002 12:29:22 / newsbyteNews |
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Auch Autos sollen sich künftig per digitaler Signatur ausweisen. Das schlägt der Informatik-Professor Christoph Meinel vom Institut für Telematik Trier vor. Damit soll erreicht werden, dass Autos die digitale Signatur kombiniert mit Positionsdaten aus Navigationssystem oder Mobiltelefon automatisch an eine Basisstation funken. So könnten verunglückte, gestohlene oder an Straftaten beteiligte Fahrzeuge leichter lokalisiert und zweifelsfrei identifiziert werden. Aber auch Fuhrpark-Leiter seien dadurch in der Lage, ihre Flotten effizienter einzusetzen, schreibt Meinel in einer soeben veröffentlichten Studie seiner Spitzenforschungseinrichtung. Weiterer Vorteil: Die über Funk mögliche Aktualisierung der vielfältigen Software-Produkte in einem Auto. Auch ganz neue Geschäftsmodelle für Bestell-, Bezahl-, Wartungs- und Rückruf-Vorgänge seien möglich. Es wird vorgeschlagen, dass künftig jedes Auto zwei digitale Schlüssel bekommt - einen öffentlichen und einen privaten. Beide sind einzigartig und ergänzen sich gegenseitig. Damit werden verschlüsselte Datensätze signiert, die ein eingebautes Global Positioning System (GPS) permanent mit einer Basisstation austauscht. (fwk)
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