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Im Prozess gegen den Comroad-Gründe Bodo Schnabel hat sich das Landgericht München nun klar für eine Haftstrafe von sieben Jahren ausgesprochen. Kurz zuvor hatte Bodo Schnabel ein Geständnis abgelegt und Kursbetrug, Insiderhandel und gewerbsmässigen Betrug zugegeben. Schnabel wird ebenso wie seine Frau, die nach Geständnis zu einer Bewährungsstrafe von 2 Jahren und 5400 Euro Strafe verurteilt wurde, das Urteil annehmen. Aus dem Vermögen der Familie Schnabel werden 20 Millionen Euro eingezogen, womit der Schaden der entstand, aber nicht gedeckt werden kann. Im Laufe des Verfahrens deckten die Ermittler viele Unstimmigkeiten auf. Nachdem 98 Prozent der Comroad-Umsätze erlogen waren, ist fraglich, wieso die Buchprüfer nichts merkten. Comroad hat gestern mitgeteilt, dass man die neuen Abschlüsse erst Anfang 2003 vorlegen wird können. Dadurch werden die Comraod Aktien noch geraume Zeit auf einem Kurs von 20 Cent verharren, zu Höchstzeiten war die Aktie rund 60 Euro wert.
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22.11.2002 16:37:36 / newsbyteNews |
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