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Napster löst sich auf

Nach dem Verkaufsverbot an Bertelsmann entlässt Napster seine Mitarbeiter und schaltet die Computer ab. "Napster was here" steht auf der Webseite, von der sich einst über 100 Millionen Musikfreunde die Software für den P2P-Austausch ihrer MP3-Date...

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Datum: 

04.09.2002 08:29:01 / newsbyteNews


Nach dem Verkaufsverbot an Bertelsmann entlässt Napster seine Mitarbeiter und schaltet die Computer ab. "Napster was here" steht auf der Webseite, von der sich einst über 100 Millionen Musikfreunde die Software für den P2P-Austausch ihrer MP3-Dateien heruntergeladen haben. Eigenen Angaben zufolge hat Napster inzwischen damit begonnen den grössten Teil seiner Belegschaft zu entlassen und die Betriebseinrichtungen abzuschalten. Vorausgegangen war eine Entscheidung des Konkurs-Gerichtes in Wilmington, wonach Napster nicht an Bertelsmann verkauft werden darf. Der frühere Napsterchef Konrad Hilbers sagte daraufhin: "Ich bin von der Gerichtsentscheidung geschockt. Damit gibt es keine Hoffnungen mehr auf eine Napster-Rückkehr."
Laut Richter Peter Walsh war es aber gerade eine Email von Hilbers, die zu dem Verbot geführt hätte. Hilbers hatte geschrieben: "Ich habe als Napster-Chef immer so entschieden, wie es am besten für Bertelsmann sei." Das ist aber nach amerikanischem Konkursrecht nicht zulässig. Nach dem Antrag auf Gläubigerschutz hätte Hilbers nur noch im Interesse von Napster und deren Gläubiger entscheiden dürfen. /ntr/



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