|
Details:
Datum: |
06.08.2002 21:39:11 / newsbyteNews |
|
Die France Telecom-Tochter Orange hat in Schweden um einen dreijährigen Aufschub des UMTS-Ausbaues gebeten. Der Mobilfunkanbieter wolle die Lizenz erst im Jahre 2006 voll nutzen und das Unternehmen bittet nun die Behörden um Nachsicht, da sich sonst ein finanzielles Desaster abzeichnet. Nach den Lizenzbedingungen müsste Orange bereits Ende 2003 einen Grossteil der schwedischen Bevölkerung per UMTS erreichen können, das sei aber unsinnig, schreibt Orange. Orange bat aber die staatliche Regulierungsbehörde auch darum, den mit der Lizenz verknüpften Begriff "Gesamtbevölkerung" neu zu definieren. Es geht bei der Gesamtbevölkerung schlicht um die Definition der GEbietsreichweite, wenn alle Schweden erreicht werden müssen, ist der Aufbau von UMTS weit teurer als wenn man sich auf Ballungsgebiete konzentriert. Die Mitbewerber goutieren den Vorstoss von Orange nicht, obwohl eine Verschiebung Sinn macht, wird der Einzelvorstoss verurteilt. In Schweden waren die Lizenzen auch ohnehohe Lizenzkosten vergeben worden, deshalb ist ein Ausbau der Netze nicht so teuer, wie in anderen Ländern, wo Milliarden für die Lizenz hingelegt wurde.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|