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Datum: |
03.06.2002 15:33:35 / newsbyteNews |
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Die in der Insolvenz stehende niederländische KPNQwest hat heute früh erste Pläne zum Fortbestand des Unternehmens vorgestellt. Mittels Garantien von Banken gelang es dem Unternehmen, die Funktion der Datennetze für vier Wochen aufrecht zu erhalten. Damit muss man die europäischen Datenleitungen noch nicht als gefährdeet ansehen. Im weiteren wird das Management nun die Verkaufsbemühungen beschleunigen, man will möglichst schnell einen Teil des Tafelsilbers loswerden, um unter Umständen noch einen Rest retten zu können. Der US-Telekomkonzern AT&T wird als wahrscheinlichster Käufer für die Datennetze gehandelt, bis zu 250 Millionen Euro müsste AT&T aber investieren. Gefährlich ist die ganze Situation nun vor allem, weil die bisherigen Aktivitäten jeweils schönfärberisch waren. Ein möglicher Konkurs wurde die letzten Monate immer verneint, angeblich hatte man genügend Geld. Noch vor zwei Wochen wurde eine drohende Insolvenz geleugnet, nur Tage später erstmals angedeutet und wiederum drei Tage später der Antrag auf Insolvenz gestellt. Entsprechend schnell sind nun auch die Kunden dabei, das Netzwerk zu wechseln.
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