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13.05.2002 13:58:46 / newsbyteNews |
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Die bei der Spieleentwicklungsfirma geschassten beiden Ex-Phenomedia-Chefs haben die Bilanzen des Moorhuhn-Erfinders gefälscht und diese Tatsache nun zugegeben. Es geht um eine Deliktsumme von zehn Millionen Euro, welche die beiden Manager falsch deklariert haben. Seit Mitte 2001 wurden immer wieder einmal Falschbuchungen vorgenommen, die nun aufgeflogen sind. Der Wirtschaftsprüfer KPMG hatte die Bilanzen 2001 nicht mehr abgenommen, da offensichtliche Fehler bestanden haben, deshalb flog die Sache auf. Phenomedia trennte sich daraufhin von dem damaligen Vorstandschef Markus Scheer und dem damaligen Finanzvorstand Björn Denhard, es wurde eine Sonderprüfung eingeleitet. Phenomedia wird den Fall wohl überleben, das Unternehmen teilte kurz nach dem Start der Sonderprüfung mit, man sei nicht überschuldet.
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