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11.05.2002 18:14:55 / newsbyteNews |
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Die Nachfrage war gross aber die Kosten des Portalbetriebes zu hoch, teilte die Firma Cobion mit, die ein Jahr lang eine Suchplattform für vermisste Kinder betrieben hat. Vorgesehen war eine Bilderdatenbank, auf der Bilder und Daten von Kindern hinterlegt werden konnten, die als verschwunden galten. Auf der für Eltern und Verbände gratis betriebenen Plattform wollte man vor allem mit technischen Mitteln arbeiten, Fotos von 40 vermissten Kindern wurden hinterlegt. Die Plattform arbeitete mit einer Bild-Vergleichssoftware, bei der neue Bilder mit den alten verglichen und bei Aehnlichkeit gemeldet wurden. Die Bilddatensoftware fand verschiedene gleichartige Bilder, die Ergebnisse wurden der Polizei gemeldet. Diese hat aber laut Cobion nie mitgeteilt, ob ein Hinweis zu einem Erfolg führte. Interessant an der Bildsoftware ist die automatische Suche in der ganzen Welt, eingelesene und hinterlegte Personen werden laufend auf allen Internet-Servern weltweit gesucht. Laut Cobion wird die Software heute vor allem für Markenschutz-Suche verwendet, für andere Zwecke müsste eine Anpassung der Software geschehen, die niemand finanzieren will.
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