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26.04.2002 21:28:33 / newsbyteNews |
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Die Argumente für und gegen die Fusion von HP und Compaq wurden die letzten drei Tage am Gericht in Delaware regelrecht auseinendergenommen und wieder zusammengesetzt, ein Sieger steht aber noch nicht fest. Walter Hewlett klagte gegen die Abstimmung und die Fusion, weil das Management von HP die Zahlen beschönigten und die Stimmenden unter Druck setzten. Richter William Chandler hörte sich alles an, auch die Argumente von Carly Fiorina, HP-Chefin im Zeugenstand. Die Kläger mussten beweisen dass die Fusionsfreunde die Sache beschönigt darstellen und Walter Hewletts Argumentation hat Fiorina am ersten Tag im Zeugenstand selbst geliefert als sie zugab, dass es verschiedene Studien über den Erfolg der Fusion gibt. Eine davon wird von Hewlett immer wieder hervorgekramt, diese weicht am weitesten von der offiziellen Sprachregelung von HP ab. Weil die Studie Hewlett zugespielt wurde, ist nun bekannt, dass HP drei Tage vor der Fusionsabstimmung bereits davon ausging, dass die erwarteten Gewinnzuwächse sich anfangs in Verlusten ergeben. Statt 13 Prozent Gewinnzuwachs erwarteten die HP-Manager einen Verlust, die Aktionäre wussten das zur Abstimmung aber nicht. Fiorina musste im Zeugenstand auch zur Affäre um die Deutsche Bank Stellung nehmen und wies dabei den Vorwurf zurück, HP habe Druck ausgeübt um die Stimmen zu gewinnen.
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