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14.04.2002 23:10:56 / newsbyteNews |
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Die Stadtverwaltung der bayrischen Landeshauptstadt München geht auf die Suche nach Alternativen für die Verwaltungsrechner. Nicht nur weil München immer gerne einen Extrazug fährt, betont man in der Administration. Die Suche nach Alternativen zu Microsoft ist aber mehr als eine Standortbestimmung, Microsoft hat zuletzt die Preise sehr stark angehoben. Zudem sind die Sicherheitsbedenken immer noch hoch, Lücken hat es immer wieder in MS-Programmen, in anderen Softwarepaketen deutlich weniger. Nun ist eine Studie in auftrag gegeben worden, deren Ergebnis umgesetzt werden soll. Einfach wird es vor allem wegen dem Schulungsteil nicht, wenn man die Software anderer Anbieter, zum Beispiel Linux, einsetzt, muss man die Mitarbeiter allesamt umschulen. Das kostet Geld und ob die Lizenzen von Microsoft dann nicht billiger kommen ist noch offen. Die Studie wird es zeigen. Die neueste Lizenzveränderung von Microsoft stösswt bei der öffentlichen Hand auf sehr taube Ohren, Microsoft will Updates nur noch zulassen, wenn von Version zu Version immer erneuert wird. Eine Software kann dann nur mehr über alle Stationen erneuert werden, das kostet alle zwei Jahre viel Geld, während man bisher alle 5 Jahre einen Update fahren konnte. Wenn das Beispiel Schule macht, wird sich Microsoft auf jeden Fall bald umbesinnen, die Lizenzveränderung wurde schon vielfach kritisiert.
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