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21.03.2002 08:29:07 / newsbyteNews |
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Die deutsche Mummert und Partner hat in einer Stellungnahme die Gründe aufgezeigt, warum die CeBIT schlussendlich im Jahr 2002 weniger BesucherInnen angezogen hat. Nur rund 700'000 Besucher kamen auf die um einen Tag verlängerte Messe, ein Besucherschwund von 17.6 Prozent. Den Schwund nur alleine auf die Branchenflaute zu münzen ist laut Mummert fatal. Die Messe wird immer unwichtiger, darin sind sich Besucher und PC-Händler einig. Als Grund für ihr Fernbleiben nennen Internet-Nutzer am häufigsten (26 Prozent), der Zeitaufwand lohnt sich nicht mehr. Weitere Gründe: zu viele Angebote auf zu wenig Platz (10 Prozent) und das alles noch unübersichtlich (9 Prozent). Viele Aussteller planen darüber hinaus an den Bedürfnissen der Messebesucher vorbei. Dies zeigen Umfrageergebnisse der Mummert + Partner Unternehmensberatung und des IT-Dienstleisters inworks. Das Hauptproblem der CeBIT: Kundenwünsche und Messeschwerpunkte driften auseinander. Die Aussteller setzen auf Zukunftstechnologien. Aus ihrer Sicht waren UMTS und der mobile PC die Topthemen der diesjährigen Messe. Doch die Verbraucher sehen das anders: Ihnen geht es um Themen, die im PC-Alltag schon heute wichtig sind. Vor allem die Sicherheit vor Viren und Datenverlust, die mehr als zwei Drittel (69 Prozent) nennen. An zweiter Stelle nennen Verbraucher (zu 64 Prozent) das Internet - es muss schneller werden. Doch das Verbraucher-Thema "Highspeed Internet" finden die Aussteller nicht wichtig. Dasselbe denken viele Händler inzwischen auch über die CeBIT: Die grossen Elektronikhäuser messen der CeBIT nicht mehr die Bedeutung der Vorjahre zu. Der Grund: Technische Neuheiten, die auf der Messe vorgestellt werden, sind für den Privatmann uninteressant, unbezahlbar. Einziger Hoffnungsträger für den Handel war der Mobilfunk.
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