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US-Bundesstaaten agieren unnachgiebig

Im wieder gestarteten Kartellverfahren gegen Microsoft haben die neun US-Bundesstaaten vollkommen verhärtete Positionen eingenommen. Die Anwälte der immer noch klagenden Staaten fordern erneut einen Stopp des aussergerichtlichen Vergleiches mit de...

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19.03.2002 21:25:12 / newsbyteNews


Im wieder gestarteten Kartellverfahren gegen Microsoft haben die neun US-Bundesstaaten vollkommen verhärtete Positionen eingenommen. Die Anwälte der immer noch klagenden Staaten fordern erneut einen Stopp des aussergerichtlichen Vergleiches mit der US-Justiz und eine Fortsetzung des Verfahrens, weil Microsoft ein reueloser Monopolist ist. Microsoft hat die Anschuldigungen natürlich zurückgewiesen, angeblich geht es den Bundesstaaten nur um die vor Ort sitzenden Konkurrenten von Microsoft. Nur wegen den Mitbewerbern wollen die Staaten Microsoft zerstören. Die zuständige Richterin Colleen Kollar-Kotelly hat auf die Sachlage aufmerksam gemacht, es gehe nicht um Strafmassnahmen sondern um die Wiederherstellung des Wettbewerbs. Gefordert wird eine abgespeckte Windows-Version mit festen Schnittstellen um Konkurrenten Chancen zu geben, Windows-Computer mit eigener Software auszuliefern, auch der Internet Explorer ist den klagenden Staaten immer noch ein Dorn im Auge. Microsoft bemängelt nach wie vor Existenzgefährdung durch die Massnahmen, die Anhörung kann aber noch einige Wochen dauern.



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