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04.03.2002 08:23:43 / newsbyteNews |
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Die Swisscom hat laut einer Mitteilung eine Bewerbung für die Grundversorgungskonzession ab 1. Januar 2003 eingereicht. Die Grundversorgung umfasst zahlreiche Telecom-Dienstleistungen, die im ganzen Land zu gleichen Preisen angeboten werden. Nach den vom Bundesrat im letzten Jahr verordneten Preisobergrenzen beim Telefonanschluss und ungenügenden Deckungsbeiträgen ist laut Swisscom eine klare Kostenunterdeckung vorhanden. Die Preisregulierung reduziert den Anreiz für Investitionen, schreibt die Swisscom. Trotzdem will man weitermachen und die Konzession für die kommenden Jahre 2003 bis 2007 erstehen. Die Swisscom berechnet aber wegen der klaren Unterdeckung der Basisanschlüsse einen Fondsbeitrag, den der Bund der Swisscom zuhalten müsste. Weil Swisscom aufgrund ihrer führenden Marktstellung ohnehin den grössten Teil des Fonds selber finanzieren würde und die Bildung und Bewirtschaftung eines Fonds einen beträchtlichen administrativen Aufwand verursacht, verzichtet Swisscom darauf, Investitionsbeiträge für die Grundversorgung 2003 bis 2007 geltend zu machen. Swisscom schreibt dreimal in der Medienmitteilung von geringen Investitionsanreizen und wer in Zukunft etwas will, wird sich gedulden müssen. Ob damit dem Service Public Recht widerfährt ist eine andere Sache. Unklar ist auch, wer ausser Swisscom noch Interesse hat, die landesweite Telefonversorgung zu gewährleisten. Alleine von der notwendigen Netzstruktur sind die Bewerber dünn gesäht.
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