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Die Schweizer Lauterkeitskommission hat einem in Zürich ansässigen Versandhändler nahegelegt, seine aggressive Werbeaktion mit nicht belegten Aussagen wie "Weltneuheit" und "absolut 100 % sicher!" zu stoppen. Dieser versandte bisher fast wöchentlich hunderttausende unverlangte Werbe-E-Mails ("Spam") an Schweizer, deutsche und franzoesische E-Mail-Adressaten. Der von der unerwünschten E-Mail-Werbung ("Spam") ebenfalls betroffene Internet-Serviceprovider Init Seven AG hat mit einer Beschwerde vor der Lauterkeitskommission Unterstützung erhalten. Der Versandhändler bewarb mit seinen aggressiven Massen-E-Mails seine meist massiv überteuerte Produktepalette, unter anderem Digitalkameras, GPS-Navigationssysteme, Nachtsichtgeräte und vieles andere mehr in mehrfachen Sendungen. Die Beschwerde der Init Seven AG bei der Schweizer Lauterkeitskommission wurde nun gestützt, weil der Versandhändler die aufgestellten Behauptungen nicht belegen konnte. Leider hat die Kommission keine Gesetzesgewalt, auch kein Verbot kann ausgesprochen werden. Der Spammer darf aber natürlich verklagt werden, wenn seine Produkte die Versprechungen nicht einhalten. Vorab ging es aber um einen Dämpfer gegen den Spammer und dieser wird von verschiedenen Medien wie newsbyte sowie dem Verein SIUG unterstützt. Spam - also unaufgeforderte Mailings sind keine tolle Sache und die Einfachheit der Sendung soll nicht dazu verleiten, das Medium Mail zu missbrauchen.
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30.01.2002 13:41:36 / newsbyteNews |
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