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24.01.2002 14:31:48 / newsbyteNews |
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Die Gewerkschaft neu erfinden, ist der Leitgedanke hinter //syndikat, der neuen Gewerkschaft mit starkem Onlinecharakter. //syndikat startet heute mit 200 Gründungsmitgliedern, die teilweise aktiv an den Vorbereitungen mitwirkten. Am Samstag ist im Zürcher Technopark die Gründungsversammlung und das Team hat die ersten Gedanken heute an einer Pressekonferenz vorgestellt. //syndikat wird von Menschen aus Branchen gemacht, in denen die Gewerkschaften bislang kaum Einfluss nehmen konnten. Der designierte Präsident, Burkhard Frey, arbeitet als Informatik-Projektleiter in einer grossen Versicherung. Geschäftsleiter Beat Ringger war während mehr als zehn Jahren bei IBM Schweiz als Systems Engineer und Seminarleiter tätig. //syndikat findet in erster Linie online statt. Mitglieder haben Zugriff auf exklusive Informationen und Ratgeber rund um das Arbeitsrecht und speziell für Freelancer interessante Informationen. Die Mitgliedschaft bei //syndikat kostet Fr.160.- pro Jahr und bietet – nebst dem freien Zugriff zu allen Inhalten der Site – eine umfassende Rechtsschutzversicherung in allen Belangen rund um Arbeit und Sozialversicherungen. Mitglieder erhalten zudem einen Ratgeber zum Arbeitsrecht auch in Buchform. Das Leitbild, das der Gründungsversammlung vorgelegt wird, macht deutlich, dass //syndikat nicht als rein virtuelle Organisation geplant ist. //syndikat will konfliktfähig sein und bei Bedarf Kampfmassnahmen ergreifen können. Die //syndikat-Leute wollen sich als assoziiertes Mitglied dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund anschliessen, weil "Freelancer und ArbeitnehmerInnen über alle Branchen hinweg viele gemeinsame Anliegen und Interessen" haben. Der Start wird von der grössten Einzelgewerkschaft der Schweiz, der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) ideell und finanziell unterstützt, dort wurden 300'000 Frnaken zur Verfügung gestellt.
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