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02.01.2002 10:12:24 / newsbyteNews |
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Nach einer Anfang des Jahres vorgelegten Studie des staatlichen Krebsinstituts in Kopenhagen ist das Gesundheitsrisiko mit Mobilfunk nicht grösser als das ohne. Gesund machen Handys deswegen noch nicht, man könne Spätfolgen und Gefährdung nicht ausschliessen. Allerdings zeigt sich klar, dass es bei 400'000 MobilfunknutzerInnen aus dem Jahr 1995 nicht mehr Krebsfälle als bei der normalen Bevölkerung ohne Mobilfunkanschluss gibt. Im Sommer nannte Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), erstmals in einem Interview die Möglichkeit einer Gefährdung von Handynutzern. Er warnte vor möglichen Risiken durch Mobiltelefone und Elektro-Smog, vor allem Kinder und Autofahrer sollten von Handys ferngehalten werden. Als weitere Vorsichtsmassnahme wird empfohlen, möglichst kurz zu telefonieren. Der BfS-Präsident kritisierte im Interview die Mobilfunkbranche: Obwohl keine Erkenntnisse für eine Gefährdung bestehe, sei eine solche denkbarer als die von der Mobilfunkindustrie vertretene Unbedenklichkeit. Ebenfalls im Sommer hat sich das Berliner Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZM) für eine Versachlichung der Diskussion über elektromagnetische Felder von Mobilfunkanlagen ausgesprochen. Das IZM hält fest, dass zur Auswirkung elektromagnetischer Felder beim Mobilfunk auf den Menschen bis heute rund 3'000 Studien vorliegen, von denen nicht eine Gefährdung der Gesundheit nachweisen konnte. Das Informationszentrum mahnt, nicht mit den Ängsten der Bevölkerung zu spielen. Es sei gefährlich, die Menschen wider besseres Wissen zu verunsichern und bestehende Ängste ohne Not zu schüren. Um den Markt ein wenig zu beruhigen, erklärten sich Nokia, Motorola und Ericsson bereit, ab 2002 ihre Handys mit entsprechenden Warnschildern zu versehen. (fwk)
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