|
Details:
Datum: |
26.08.2001 22:49:19 / newsbyteNews |
|
Content-Streit zwischen APA und pte geht in die nächste Runde, der Oberste Gerichtshof (OGH) in Oesterreich hat die APA nun aufgefordert, Beweise zu erbringen, dass pte "in hunderten Fällen" Meldungen übernommen hat. Die APA will nach einer OTS-Meldung die Beweise locker erbringen können, falls ja droht PTE eine Verurteilung wegen Urheberrechtsmissbrauch. Einfach ist der Fall aber nicht und die Argumente bestechen nicht ohne weiteres. APA will Beweise von hunderten Fällen von Contentmissbrauch vorlegen und PTE wird als Gegenbeweis die Quelle der Nachricht angeben. Umstritten ist dabei unter anderem auch die Tatsache, dass viele APA-News nicht von APA erstellt wurden sondern zum Teil aus Presseinformationen bestehen oder aus dem Ausland stammen. Nach einer vorläufigen Beurteilung durch das OGH wird das Verfahren, das sich nach wie vor im Stadium eines Provisorialverfahren befindet, an das Handelsgericht Wien zurück verwiesen. Dieses ist nun abermals als Erstgericht aufgefordert, die Urheberprüfung nachzuholen. Entschieden wurde bereits ein Teil der Klage, die APA ist nicht klageberechtigt, wenn PTE auf Meldungen anderer Agenturen zurückgreift um eigene News zu verfassen.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Website
|