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Details:
Autor: |
Reto Zbinden, Swiss Infosec AG / Neue Herausforderungen: Die Anforderungen an die IT Sicherheit steigen |
Datum: |
17.07.2006 23:37:41 |
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haben und bereit sind, dieser Erkenntnis entsprechend zu handeln.
Erst wenn dem Mitarbeiter der Sinn einer Handlung, die er auszuführen hat, einleuchtet, wird er sie zuverlässig ausführen.
Grundlage: Risk Management gemäss ISO/IEC 17799
Dem Risk Assessment kommt eine zentrale Rolle zu. Die Beschreibung eines ISMS nach ISO 17799 deckt sich zu einem grossen Teil mit dem Beschrieb der Anwendung von Risk Management Massnahmen. Art und Weise der Massnahmen werden nicht zwingend vorgegeben. Risk Management ist keine einmalige Massnahme, sondern als ein geschlossener, stetig fortlaufender Prozesskreis unabhängiger Komponenten zu sehen. Risk Management, wie es im zweiten Teil des Standards ISO 27001 im Rahmen des PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act) eines ISMS behandelt wird, besteht aus sechs Schritten:
1. Risikoidentifikation (Risk Identification) Zuerst gilt es, die eigentlichen Risiken, welche sowohl branchenspezifisch wie in Bezug auf das einzelne Unternehmen sehr individuell sein können, zu erkennen. Welchen Bedrohungen ist man ausgesetzt; wo liegen Schwachstellen, die ausgenützt werden können; und schliesslich was für Schadensszenarien können auftreten und Wirklichkeit werden?
Bei der Identifikation spielt die Gewichtung der Risiken keine Rolle, wichtig ist eher die Erkennung sämtlicher Möglichkeiten und zwar unabhängig von ihren Grössen und Auswirkungen. Dieser Schritt folgt nun als nächster Punkt.
2. Risikobewertung (Risk Assessement) Die Risikobewertung besteht gemäss ISO 17799 aus der Risikoanalyse und der Risikoevaluation. Das heisst, es werden einerseits die Wahrscheinlichkeit eines Vorfalls sowie andererseits die reellen Auswirkungen im Fall eines Eintretens des Ereignisses betrachtet.
Bei der präventiven Vorgehensweise nach FMEA (Fehler-Möglichkeits- und -Einfluss-Analyse) kommt ein dritter Parameter ins Spiel, die Entdeckungswahrscheinlichkeit. Diese untersucht die Wahrscheinlichkeit, ein mögliches Risiko frühzeitig zu erkennen, bevor es zu einem eigentlichen Schadensereignis wird.
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