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Projektbeschreibung Stiftsbibliothek Sankt Gallen

Die Stiftsbibliothek Sankt Gallen gehört mit ihren 2100 Handschriften zu den ältesten und bedeutendsten Handschriftenbibliotheken der Welt

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Details:

Autor: 

Prof. Dr. Christoph Flüeler, Prof. Dr. Ernst Tremp / Projektbeschreibung Stiftsbibliothek Sankt Gallen

Datum: 

06.07.2006 08:15:53


Literatur: (siehe auch www.codices.ch)
Gustav Scherer, Verzeichniss der Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen, Halle 1875

Beat Matthias von Scarpatetti, Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen. Beschreibendes Verzeichnis, Codices 1726-1984, St. Gallen 1983.

Beat Matthias von Scarpatetti, Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen, Bd. 1: Abt. IV: Codices 547-669: Hagiographica, Historica, Geographica, 8.-18. Jahrhundert, Wiesbaden 2003

Beat Matthias von Scarpatetti, Die Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen, Bd. 2: Abt. III/2: Codices 450-546, Wiesbaden (in Vorbereitung).

Digitale Erschliessung - Darstellung des Forschungsplans
Der Stiftsbibliothek kommt dank der Bedeutung Ihrer Handschriften in Fachkreisen wie in der breiteren Öffentlichkeit grosse Aufmerksamkeit zu. Deshalb sollte sie eine Vorreiterrolle bei der Einführung neuer Technologien im Dienste der Handschriftenkunde einnehmen. Geplant ist vorerst ein zweijähriges Projekt, das von Prof. Dr. Christoph Flüeler (Historische Hilfswissenschaften und Mittellatein, Mediävistisches Institut der Universität Freiburg) in enger Zusammenarbeit mit der Stiftsbibliothek St. Gallen geleitet wird. Das Projekt ist in internationale Bemühungen um die Bereitstellung von hochwertigen Handschriftendigitalisaten eng eingebunden. Besonders eng wird dabei mit dem Lehrstuhl für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung der Universität zu Köln (Prof. Dr. Manfred Thaller) kooperiert. Beabsichtigt wird die vollständige Digitalisierung von ca. 130 illuminierten Handschriften der Stiftsbibliothek. Grundlage dieser Auswahl sind die Handschriften, die von Prof. Dr. Anton von Euw (Köln) im Katalog-Anhang seines grossen Werkes "Die St. Galler Buchkunst vom 8. bis 11. Jahrhundert" wissenschaftlich beschrieben werden. Das Manuskript wurde im Herbst 2004 abgeschlossen, die Publikation des Buches ist für 2005 geplant. Der Autor ist damit einverstanden, dass die Beschreibungen seines Kataloganhangs für das digitale Projekt verwendet werden können. Wenn es gelingt, das Vorhaben der "Codices Electronici Sangallenses" mit diesem Segment zu eröffnen, wird ihm eine grosse Beachtung weit über die Landesgrenzen hinaus gewiss sein.

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