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Details:
Autor: |
Prof. Dr. Christoph Flüeler, Prof. Dr. Ernst Tremp / Projektbeschreibung Stiftsbibliothek Sankt Gallen |
Datum: |
06.07.2006 08:15:53 |
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Die Stiftsbibliothek Sankt Gallen gehört mit ihren 2100 Handschriften zu den ältesten und bedeutendsten Handschriftenbibliotheken der Welt. Die Hälfte der Codices stammt aus dem Mittelalter, und davon wurden rund 400 Bände in der Zeit vor dem Jahr Tausend geschrieben. Der Stiftsbezirk St. Gallen wurde im Jahr 1983 von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes erhoben.
Im Rahmen des Projektes CESG sollen die mittelalterlichen Codices der Stiftsbibliothek digitalisiert werden.
Inhalt
Zusammenfassung des Forschungsprojekts
Kurze Geschichte der Stiftsbibliothek St. Gallen im Überblick
Bisherige Handschriftenerschliessung
Digitale Erschliessung - Darstellung des Forschungsplans
Bedeutung der Forschungsarbeit
Personelle Ausstattung
Konservatorische Richtlinien
Technische Angaben
Projektleitung und Mitarbeiter
Zusammenfassung des Forschungsprojekts
Ziel des Projektes "Codices Electronici Sangallenses" (Digitale Stiftsbibliothek St. Gallen) ist es, die mittelalterlichen Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen durch eine virtuelle Bibliothek zu erschliessen. Geplant ist in einem zweijährigen Pilotprojekt die integrale digitale Reproduktion einer Auswahl der schönsten illuminierten Handschriften in einer Auflösung, die nicht nur für die praktische Arbeit mit Handschriften ausreicht, sondern auch detaillierte (z.B. kunsthistorische) Analysen von Miniaturen erlaubt. Metadaten zu den Handschriften (in erster Linie wissenschaftliche Handschriftenbeschreibungen) werden in einem Datenbanksystem verwaltet und durch verschiedene Zugriffsinstrumente mit den Digitalisaten verknüpft. Dadurch soll ein Arbeitsinstrument für die handschriftenorientierte Forschung erstellt werden, das langfristig angelegt ist und potentiell alle Informationen zu den einzelnen Handschriften einbinden kann. Dieses Arbeitsinstrument soll die Konsultation der wertvollen Originale bis zu einem gewissen Grad ersetzen und so massgeblich zu deren Schonung beitragen. Gleichzeitig soll durch eine intuitive und ansprechende Internetpräsentation die Handschriftenkultur des Mittelalters einem breiteren Publikum vermittelt werden.
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