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Details:
Autor: |
Oleg Gudilin / Proaktivität als Mittel im Kampf gegen Viren |
Datum: |
04.07.2006 08:10:00 |
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Virenangriffe halten sicher die Spitzenposition in allen Hitparaden der IT-Gefahren. Diese Schädlinge verursachen direkten finanziellen Schaden und helfen zudem bei der Realisierung vieler anderer Gefahren, zu denen der Diebstahl vertraulicher Informationen und der unberechtigte Zugriff auf diese Daten gehören. Die Antiviren-Industrie ihrerseits schlägt mehrere neue Herangehensweisen an den Schutz der IT-Infrastruktur vor: Unter anderem Proaktive Technologien, Veröffentlichung zahlreicher Gegenmittel, häufigere Updates von Antiviren-Datenbanken. Dieser Artikel eröffnet eine Reihe, die dem Leser helfen sollen, sich in den neuen Technologien orientieren und objektiv ihre Effektivität einschätzen zu können. Der erste Artikel widmet sich den proaktiven Technologien:
Neben dem steigenden Gesamtschaden durch Virenangriffe ist heute eine der wichtigsten Tendenzen die schon mehr als 15 Jahre unaufhörlich wachsende Zahl der schädlichen Programme. Darüber hinaus stieg die Popularität von Computerschädlingen im Jahr 2005 explosiv an. So wuchs nach Angaben von Kaspersky Lab die Menge der monatlich entdeckten Viren Ende 2005 auf durchschnittlich bis zu 6.368 Exemplare, in der Jahresbilanz betrug das Wachstum 117%, was die Vorjahresangaben um 24% übersteigt.
Somit ist die Veränderung des Charakters der Gefahr offensichtlich: Es gibt immer mehr Schädlinge und diese selbst sind viel gefährlicher geworden. Logischerweise war eine entsprechende Reaktion seitens der Antiviren-Industrie zu erwarten, die tatsächlich eine Reihe neuer Herangehensweisen an den Schutz vor Virenangriffen vorschlug. Zu ihnen gehören die so genannten proaktiven Technologien, eine erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit auf das Erscheinen besonders gefährlicher Schädlinge, aber auch häufigere Updates der Antiviren-Datenbanken. In diesem Artikel wird die proaktive Technik detailliert betrachtet, die von manchen Herstellern als Allheilmittel für alle existierenden und überhaupt möglichen Viren gepriesen wird.
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