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Details:
Autor: |
Newsbyte Admin |
Datum: |
26.06.2008 13:22:07 |
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Wenn es darum geht, die Vorteile von Risiko-Management kommerziell zu nutzen, haben Schwellenländer wie Brasilien, China, Indien und Südafrika die etablierten Industriestaaten bereits überholt. Das hat eine aktuelle Studie ergeben, die im Auftrag des Netzwerk- und IT-Dienstleisters BT Global Services durchgeführt wurde.
Führungskräfte in Unternehmen in Brasilien, China, Indien und Südafrika sind viel stärker davon überzeugt, dass der Einsatz von Risikomanagement ihnen Wettbewerbsvorteile bringt, als ihre Kollegen in den westlichen Ländern (81 gegenüber 44 Prozent). Sie glauben auch, dass Risikomanagement zu einer Förderung von Innovation und Kreativität führt (73 gegenüber 43 Prozent). Bei den erstgenannten ist es auch wesentlich wahrscheinlicher als bei Unternehmen in den USA und Europa (54 gegenüber 36 Prozent), dass sie in grossem Umfang in Risikomanagement-Strategien und Systeme investieren.
Als Konsequenz daraus ergibt sich unter anderem, dass Unternehmen in den untersuchten Schwellenländern häufiger einen Sicherheitsbeauftragten – Corporate Security Officer (CSO) oder Corporate Risk Officer (CRO) – auf Vorstandsebene einsetzen, dass sie Aufwendungen für das Risikomanagement als nützliche Investition betrachten und dass sie doppelt so häufig wie ihre Pendants in den etablierten Industrieländern eine Risikomanagement-Strategie verfolgen, die auch grosse globale Risiken einbezieht (weiteres Zahlenmaterial dazu befindet sich am Ende dieses Textes). Die Ergebnisse der Studie legen ausserdem nahe, dass Schwellenländer entgegen der landläufigen Meinung immer mehr zur treibenden Kraft bei der Einrichtung internationaler Zusammenarbeit („Collaboration“) werden.
BT beauftragte das Marktforschungsunternehmen Datamonitor mit der Befragung von 2'000 Führungskräften in den USA, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden, Brasilien, China, Indien und Südafrika. Die überwiegende Mehrheit (89 Prozent) der Unternehmen in den Schwellenländern betrachtet eine internationale Zusammenarbeit, entweder innerhalb ein und desselben Unternehmens oder zwischen verschiedenen Unternehmen, als essentiell für ihren künftigen Geschäftserfolg. Ein grosser Prozentsatz (68 Prozent) ist aber auch der Meinung, dass Unternehmen aus etablierten Märkten weiterhin misstrauisch sind, wenn es um die Bewertung der Risikomanagement-Verfahren der Schwellenländer geht. Dies ist besonders in Bezug auf die Netzwerk- und IT-Systeme der Fall, was eine erfolgreiche Zusammenarbeit erschwert.
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