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Details:
Autor: |
Svenja Hofert / Karriereplattform Web 2.0 - Nie mehr bewerben |
Datum: |
28.04.2008 14:23:01 |
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Karriereplattform Web 2.0
Nie mehr bewerben
In Zukunft lassen sich Bewerber einfach finden. Die Hamburger Karriereberaterin und Autorin Svenja Hofert hat dazu ein Buch geschrieben und stellt sieben Trends vor.
1. Sich präsentieren
Bloggen, diskutieren, in sozialen Netzwerken dabei sein: Wer sich zeigt, wird auch gesehen. Und kommt über seine Präsenz im Internet immer öfter an Jobs, ohne sich explizit darum zu bewerben. Gerade technologiegetriebene mittelständische Unternehmen suchen ihre Kandidaten aktiv im Internet, laden wie die Berliner AG Plazes.com die eigene Community auch gern mal ins Büro zu einem Event ein – so lernt man letztendlich auch seine künftigen Angestellten kennen. Eine Idee, die sich andere Firmen abschauen werden.
2. Gefunden werden statt suchen
An den unterschiedlichsten Stellen im Netz ballen sich Profile von qualifizierten Bewerbern. Das macht den klassischen Lebenslauf bald überflüssig. Wohin die Reise geht, zeigt die britische Plattform „Iprofile“. Hier sind rund 2,5 Millionen Arbeitnehmer von den „Agencies“ über Stichworte zu finden. Die Profile lassen sich einfach herunterladen und für den Bewerbungsprozess weiterverwenden - Bei uns ist das Business-Netzwerk Xing schon jetzt die zentrale Fundstelle für Personalberater und Unternehmen auf Bewerbersuche.
3. Empfehlung
Kompetente Mitarbeiter haben auch ein Netzwerk mit vergleichbar kompetenten Personen –diese Regel ist in den USA längst bekannt. In Deutschland steckt Empfehlungsmarketing noch vielfach in der Versuchsphase. Doch immer mehr Unternehmen belohnen auch hierzulande Empfehlungen mit einer Prämie. Dass das Empfehlungsmarketing auch online abgebildet werden kann, beweisen neue Jobbörsen wie Jobleads.de – Mitglied wird nur, wer von einem Bekannten empfohlen worden ist. Eine Frage der Zeit, bis auch größere Unternehmen ein online-gestütztes „Mitarbeiter-Vorschlagswesen“ einführen!
4. Aktiv statt passiv
Auf der einen Seite werden Bewerber immer häufiger von Personalberatern und Unternehmen direkt angesprochen. Auf der anderen Seite können Sie aber auch selbst im Netz immer aktiver werden – beispielsweise, um sich neue Berufsfelder und Wissensgebiete oder neue Kontakte auf eine andere Art und Weise zu erschließen.
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