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Details:
Autor: |
Eva Hildebrandt / Julia Coy / Mehr als eine Billion US-Dollar unnötig in Working Capital der größten Weltunternehmen gebunden |
Datum: |
01.06.2006 20:33:29 |
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Im Fazit der Untersuchungen wird eine Reihe von Möglichkeiten an Best Practices aufgeführt, mit deren Hilfe führende Unternehmen ihre Working Capital Performance steigern. Diese Unternehmen schaffen nachhaltige Verbesserungen im Management von Working Capital, indem sie sich besser in ihre Kunden hineinversetzen und sich proaktiv auf diejenigen konzentrieren, die eine größtmögliche Wirkung auf die Working Capital Performance erwarten lassen. Die segmentierte Analyse der drei Bereiche Kunden, Zulieferer und Lagerbestände ist hierbei laut Hackett eine Schlüsselstrategie. Darüber hinaus sieht Hackett weitere Optimierungsmöglichkeiten für Unternehmen, die gewillt sind ihre Supply Chain unter die Lupe zu nehmen und mit Kunden, Lieferanten und Channel Partnern zu kooperieren um größere Nachfragetransparenz zu erreichen, die Lagerhaltung zu optimieren und weitere Verbesserungen in den Verwaltungsabläufen zu erzielen.
„Die Optimierung von Working Capital ist von Natur aus komplex, weil es in die Belange vieler Verwaltungsabläufe und Zuständigkeiten innerhalb eines Unternehmens eingreift. Schlussendlich ist es ein Drahtseilakt. Die Unternehmen müssen vorsichtig damit umgehen um einerseits das Working Capital auf einem niedrigen Niveau zu halten. Andererseits müssen sie aber auch über die entscheidenden Ressourcen verfügen, um die Produktentwicklung, die Produktion an sich und die Verfügbarkeit ihrer Produkte sicher zu stellen. Gleichzeitig müssen sie noch in der Lage sein, ein sehr hohes Niveau im Kundenservice anzubieten. Doch die Gewinnpotentiale durch Optimierung des Working Capital sind riesig“, so Hackett-REL President Stephan Payne.
„Im heutigen, von starkem Wettbewerb geprägten Geschäftsklima ist es schlicht unvorstellbar, dass es Unternehmen gibt, die nicht froh wären, ihre Gewinne nachhaltig zu steigern, ohne gezwungen zu sein, die Umsätze zu erhöhen oder die Verwaltungskosten bis auf den letzten Cent zusammenkürzen.“, ergänzt Katie Downs, Total Working Capital Program Leader. „Eine schwache Working Capital Performance ist außerdem oft ein Zeichen für das Versagen zahlreicher Arbeitsprozesse, das Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn haben kann. Die herrschende Meinung geht davon aus, dass es sich dabei um ein Thema des Finanzbereiches handelt. Die Hauptgründe für gebundenes Kapital wurzeln jedoch innerhalb von Verwaltungsprozessen, die außerhalb der Sichtweite des Finanzbereiches liegen.“
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