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Hans im Glück: (Wie man dafür sorgt, dass man als CIO seinen Wert erhält)

Dr. Helmut Steigele: Hans im Glück: (Wie man dafür sorgt, dass man als CIO seinen Wert erhält) Business und IT im Clinch – Grundlagen einer babylonischen Sprachverwirrung

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Dr. Helmut Steigele, CEO CascadeIT / Hans im Glück: (Wie man dafür sorgt, dass man als CIO seinen Wert erhält)

Datum: 

01.05.2006 12:29:23






Provokation: Jeglicher Investitionsentscheid in der IT ist mit Effizienzverlusten bei den Mitarbeitern zu bezahlen.

Die Gründe ineffizienter IT-Investitionen
Es mag in diesem Zusammenhang nicht nur an der „Informatik“ liegen, dass derart gelagerte Investitionen nicht ihre erwünschte Wirkung zeigen
Konkret haben sich damit schon auf akademischer Ebene die Experten auseinandergesetzt. So im deutschsprachigen Raum Prof. Arnold Picot (Die grenzenlose Unternehmung, Gabler, 2001) oder im englischen Raum Prof. Solow – namentlich der Entdecker des schon zitierten Solow-Paradoxons.
- Warum IT-Investitonen nicht ihre erwünschte Wirkung zeigen
- Reinvestition der mitarbeiterbezogenen Einsparungen
- Unzurechenbarkeit der Messbarkeit bei Input und Output der Investition
- Widerstände bei den betroffenen Anspruchsträgern
- Missmanagement von Information und Technik
- Unzureichende Reorganisation von Unternehmensabläufen etc.

So konnte und kann es passieren, dass man sich für die Einführung einer Kernapplikation entscheidet, um Personalkosten im Fachbereich einzusparen. Da derselbe Entscheid aber die Neueinstellung von Administratoren und Applikationsentwicklern bedeutet, verpufft die erwünschte Kostenwirkung.
In den meisten Fällen wurde auch nicht darüber nachgedacht, wie Input und Output der IT-Investition gemessen werden könnten. Dies geht auch schwer, denn man muss zuvor seine schon vorhandenen Produktions- und Serviceprozesse und deren Kosten im Unternehmen kennen, um einen derartigen Vergleich anstellen zu können.
Abschliessend sei noch auf die Widerstände im Benutzerkreis verwiesen. Neu eingeführte Systeme sind immer nur so gut wie die Kommunikation und das Training mit den betroffenen Endbenutzern. Erst wenn klar ist, welcher Nutzen für den Endbenutzer bzw. Kunden rauskommt, bestehen Möglichkeiten, Widerstände in den eigenen Reihen abzubauen.

Business-IT-Alignment – der Prinzessin das richtige Bett machen

Das Thema ob und wie das Business – sprich die Organisationseinheiten ausserhalb der Informatik – und die Informatik zusammenarbeiten sollen, ist so alt, wie es beide Elemente im Unternehmensalltag gibt. Mit einem Unterschied zu heute. Man scheint immer noch der Meinung zu sein, dass man über den Weg der Anforderung der Informatik einen Auftrag zuweist, diese dann liefert und damit letztendlich alles getan ist. Mit fortgeschrittener Expertise kann man vielleicht noch davon sprechen, dass die IT als Träger eines Prozesses betrachtet wird (IT als Enabler). Es bedarf also hier eines Umdenkens. Man kann nicht mehr die Verantwortung von Punkt A nach Punkt B schieben, es bedarf auf allen Geschäftsebenen eines beiderseitigen Verständnisses. Vor allem aber Bedarf es der Rückbesinnung auf eine grundlegendes Erkenntnis im Rahmen der Unternehmensführung:

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