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Details:
Autor: |
Newsbyte Admin / SICHERHEITSBEDROHUNGEN ÜBERSCHREITEN TECHNOLOGIEGRENZEN |
Datum: |
25.06.2007 10:33:24 |
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Hacker bedienen sich einer Methode, die E-Mail-Würmern ähnelt, und haben in den Chat-Funktionen von Skype ein ideales Transportmedium gefunden, um solchen Content an arglose Empfänger zu liefern. Dabei erhält ein Skype-Anwender keinen E-Mail-Anhang, sondern einen Link in einem Chat-Fenster, der direkt zum böswilligen Content führt.
Die neueste Variante eines solchen IM-Wurms ist von Natur aus so angelegt, dass über einen einzigen Kontakt mehrere Instant-Messaging-Anwendungen infiziert werden können. Solche cleveren IM-Würmer nutzen die Kontaktlisten der IM-Benutzer und verwenden Social-Engineering-Tricks und gefälschte Nachrichten, um den Eindruck zu erwecken, sie stammten von einem Freund.
Mit zunehmend wirksameren Verteidigungsmechanismen der Webbrowser suchen sich die Bad Guys der IT-Szene neue Ziele und setzen neue geschickt getarnte Waffen ein. Um den Anwendern Tools zum Blocken solcher unerwünschten Eindringlinge an die Hand zu geben, müssen die Benutzer unbedingt auf bestimmte Verhaltensregeln aufmerksam gemacht werden, z. B. „Nicht auf Links klicken” und „Keine Anhänge öffnen, die man nicht erwartet hat”.
Kriegserklärung Cyber War I: DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) in Estland
Zeitgleich mit allgemeinen Unruhen und Tumulten zwischen Ende April und Mitte Mai 2007 wurden verschiedene estnische Websites (darunter auch Websites von Regierungsbehörden, Banken und den Medien) zum Angriffsziel zentralisierter DDoS-Attacken. Große Mengen an Webdatenverkehr, meist russischer Herkunft, wurden auf diese Websites geleitet. Dadurch wurde ihre Ansprechzeit stark vermindert, manche gingen sogar vom Netz. Das Slate Magazine prägte einen neuen Ausdruck, um dieses Phänomen zu beschreiben: „Cyber War I” hatte begonnen (http://www.slate.com/id/2166749/).
Die allgemeine Unruhe in Tallinn erregte weltweites Medieninteresse und bereitete den Cyber-Verbrechern den Boden, um die Aufmerksamkeit für sich zu nutzen.
„Die Polizei nahm 600 Personen in Gewahrsam, 96 wurden in einer zweiten Nacht gewaltsamer Zusammenstöße in der estnischen Hauptstadt verletzt. Die Unruhen entzündeten sich an dem Streit über die Entfernung eines Rote-Armee-Denkmals aus dem 2. Weltkrieg […] Russland reagierte aufgebracht auf das Versetzen des Monuments […] Estland erklärte, das Denkmal sei zu einer Bedrohung der öffentlichen Ordnung geworden, da es sowohl für estnische als auch russische Nationalisten zum Ziel geworden sei.”
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