|
Details:
Autor: |
Newsbyte Admin / SICHERHEITSBEDROHUNGEN ÜBERSCHREITEN TECHNOLOGIEGRENZEN |
Datum: |
25.06.2007 10:33:24 |
|
Stoff zum Nachdenken: .bank-Domains für Ihre Bankgeschäfte?
Auf F-Secures Vorschlag hin, eine neue Top-Level-Domain ausschließlich für legitime Finanzinstitutionen einzurichten, hat sich in letzter Zeit eine Diskussion entzündet, ob eine solche neue Domain, z. B. .bank, die weit verbreitete Phishing-Problematik lösen könne, die tagtäglich immer mehr Menschen betrifft. Wie könnte das funktionieren?
Jeder kann für ein paar Euro einen Domainnamen registrieren lassen. Die meisten Banken betreiben ihre Onlinegeschäfte unter üblichen .com- oder länderspezifischen Domainnamen, wie .fi, .de oder co.uk. Es ist kein Geheimnis, dass Domainnamen mit authentischem Erscheinungsbild, die existierende Bankdomains imitieren, für Phishing-Betrüger eine leichte Methode sind, um an die Finanzdaten argloser Online-Bankkunden zu kommen.
Man muss sich wirklich fragen, warum Banken und andere Finanzinstitutionen überhaupt unter üblichen kommerziellen Domainnamen agieren. Wäre es nicht sinnvoll, wenn die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers – die Institution, die neue Top-Level-Domains entwickelt –, eine neue sichere Domain nur für diesen Zweck einrichten würde, also z. B. .bank?
Die Registrierung neuer Domainnamen unter einer solchen Top-Level-Domain könnte dann auf vertrauenswürdige Finanzorganisationen beschränkt werden. Die Kosten für die Registrierung solcher Domains könnten deutlich höher liegen als üblich und etwa 50.000 Euro betragen. Die meisten Betrüger aus der Phishing-Szene würden es sich zweimal überlegen und angesichts solcher Gebühren aufgeben. Für Banken wäre das fantastisch.
Weitere Informationen zu diesem Thema sind zu finden unter:
http://www.f-secure.com/weblog/archives/archive-052007.html#00001184
Würmer schalten sich in immer mehr IM-Gespräche ein
Einer der üblichen Verdächtigen unter den E-Mail-Würmern – Warezov – hat seine Verbreitungswege erweitert. Die Warezov-Gang begnügt sich nicht mehr mit E-Mail-Anhängen, sondern bedient sich nun eines neuen Kanals zur Verbreitung ihres bösartigen Codes.
[Vorherige] 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 [Nächste]
|