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Case Study: Datensicherung steht unter einem guten Stern

Case Study: Datensicherung steht unter einem guten Stern

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Autor: 

Janka Kreißl / Case Study: Datensicherung steht unter einem guten Stern

Datum: 

23.06.2007 08:37:11






Die Installation des Time Navigators in der Version 4.0 übernahm ein Techniker des Softwareanbieters, der das System im Juli 2006 innerhalb von zwei Tagen implementierte. Nach seiner Einweisung konnten die beiden IT-Administratoren von S&G alle Daten von ihrem bisherigen Server selbständig migrieren. „Knapp einen Monat später waren wir mit den wichtigsten Komponenten umgezogen, ab dann wurden nur noch kleinere Anwendungen importiert“, erinnert sich Stefan Gössel, der die Systemumstellung im Nachhinein als „völlig unproblematisch“ bewertet. Obwohl er und seine Kollegen bereits nach der ersten Einweisung reibungslos mit den Grundfunktionen des neuen Systems umgehen konnten, nahmen sie einige Monate später nochmals an einer Administratorenschulung teil. „Nachdem wir uns mit den Basics auskannten, wollten wir auch tiefer gehende Fragen beantwortet haben, um den kompletten Funktionsumfang des Systems kennen zu lernen“, begründet Stefan Gössel diesen Schritt.


Momentan verwenden er und sein Kollege nur die reinen Datensicherungsfunktionen des Time Navigators - inzwischen mit der Version 4.1 -, doch sollte einmal Bedarf an weiterführenden Anwendungen wie beispielsweise Archivierungs-, Reporting oder Replikationsfunktionen bestehen, sind die IT-Verantwortlichen mit dem nötigen Wissen gerüstet.

Im Vordergrund steht derzeit die Sicherung der SAP-Daten, die durch die neue Software problemlos möglich ist. Durch Klassifizierungen bestimmen die Administratoren, welche der Daten aus Anwendungen wie Word, Excel oder Outlook wie gesichert werden müssen. So ist zum Beispiel auch die Bewertung von über 900 Gebrauchtwagen in einer Datenbank erfasst, deren Verlust, beispielsweise durch einen Systemausfall, nur durch einen erheblichen personellen, zeitlichen und finanziellen Aufwand zu beheben wäre.

„Wir haben derzeit einen Datenbestand von circa 1,5 Terabyte und ein jährliches Wachstum von bis zu 20 Prozent. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, dass wir die Daten in den kurzen Zeitfenstern, die uns zur Verfügung stehen, zuverlässig sichern können“, betont Stefan Gössel. Die Online-Zeit für die Anwender ist werktags von 6 Uhr morgens bis 0.30 Uhr nachts, so dass Backups nur innerhalb dieser fünfeinhalb Stunden stattfinden können und daher stufenweise ablaufen. So werden bestimmte Daten jede Nacht komplett gesichert, andere hingegen nur inkrementell und immer nur am Wochenende komplett. Trotz dieser unterschiedlichen Backups kann jederzeit ein genauer Datensatz zur Wiederherstellung identifiziert und abgerufen werden. Die Administratoren können in der Zeit zurücknavigieren und mit wenigen Mausklicks alle Daten von einem sekundären Medium wie Tape oder Platte abrufen.

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