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Case Study: Datensicherung steht unter einem guten Stern

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Autor: 

Janka Kreißl / Case Study: Datensicherung steht unter einem guten Stern

Datum: 

23.06.2007 08:37:11






Case Study: Datensicherung steht unter einem guten Stern

1898 fuhr Ernst Schoemperlen mit einem der ersten Autos Deutschlands durch die engen Straßen von Karlsruhe und versetzte damit Fußgänger und Pferde in Aufregung. Doch davon ließ sich Schoemperlen nicht abschrecken: Noch im selben Jahr errichtete er in seiner Heimatstadt eine Automobil-Centrale. Einige Jahre später half der Autopionier einem anderen Fahrer weiter, der mit einer Panne am Straßenrand stand: Walter Gast. Gemeinsam gründeten beide 1908 die Firma „Schoemperlen und Gast“. 90 Jahre später wurde daraus die „S&G Automobil Aktiengesellschaft“, und Pannen kann sich der älteste Mercedes-Benz-Vertragspartner der Welt heutzutage keine mehr leisten. Für die Sicherung der Unternehmensdaten setzt S&G deshalb den Time Navigator von Atempo ein, der neben zuverlässigen Backup- auch umfangreiche Archivierungsfunktionen bietet.

An insgesamt elf Mercedes-Benz Standorten in Baden-Württemberg sowie weiteren fünf in Sachsen-Anhalt sind über 1300 Mitarbeiter für den Mercedes-Großvertreter S&G tätig. 700 davon haben direkten Zugriff auf das Computer-System. Ihre Daten landen nach der Eingabe am lokalen Rechner direkt in der Zentrale in Karlsruhe, wo circa 40 Serversysteme in einer so genannten Lampertz-Zelle betrieben werden. Dieser spezielle Sicherheitsraum schützt die Rechner vor äußeren Gefahren wie Feuer, Überschwemmung oder manueller Gewalt. Über Glasfaserkabel werden die Daten an einen Datensicherungsserver in einem separaten Gebäude auf dem Gelände übertragen, wo dann die Speicherung auf Bänder und Platten erfolgt.

Bis zum Sommer des vergangenen Jahres wickelte die S&G ihre Datensicherung über den IBM Tivoli Storage Manager ab, doch durch die Einführung von SAP-Anwendungen sahen sich die Verantwortlichen Problemen gegenübergestellt. „Damit unsere Lösung die SAP-Daten gesichert hätte, wäre eine Nachlizenzierung notwendig gewesen“, erläutert Stefan Gössel, Leiter des Rechenzentrums. „Diese hat uns jedoch unter dem finanziellen Aspekt nicht zugesagt, weshalb wir uns nach Alternativen umgeschaut haben. Unser Hardware-Lieferant empfahl uns dann die Software von Atempo und vermittelte den Kontakt.“ Nachdem sie sich in einem Referenz-Unternehmen angeschaut hatten, wie die Datensicherung mit dem Time Navigator abläuft, entschieden sich die IT-Verantwortlichen für die Atempo-Software. Obwohl auch diese eine Sicherung der SAP-Datenbank MAXDB ursprünglich nicht unterstützte, war das Nachrüsten kein Problem. „Wir haben das zusätzliche Modul unseren Anforderungen entsprechend bestellt, und Atempo hat es innerhalb kurzer Zeit entwickelt und nachgeliefert“, erläutert Gössel.

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