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Teil 4: Ramp up - Einstieg in einen gesättigten Bildungsmarkt

IT-Weiterbildungsanbieter auf dem Prüfstand - Teil 4: Ramp up - Einstieg in einen gesättigten Bildungsmarkt

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Autor: 

Uli Hoffmann und Beat Stocker / Teil 4: Ramp up - Einstieg in einen gesättigten Bildungsmarkt

Datum: 

01.06.2007 07:20:54


Datenmaterial über den Bildungsmarkt ist zur Genüge vorhanden, wie z.B. die Lünendonk Listen oder die Markststudien von Jürgen Graf.
Der Marktanteil, bzw. deren Steigerung sagt mehr über die Qualität einer Führungskräfte als die reine Budgettreue. Gerade bei hochprofessionellen Schulungsorganisationen ist der Markstanteil eine Bewertungsgrösse für den variablen Lohnanteil der Manager.
Generell lässt sich sagen, dass Weiterbildung wieder in steigendem Umfang konsumiert wird.

BFS:
… aber noch nicht in dem Masse, dass alle Anbieter gut davon leben können, sonst wäre die Durchführungsgarantie nicht so im Kommen. Ich sehe auch nicht, dass die Wartelisten wieder im Anmarsch sind..

ULH:
Gemach, gemach! Da komme ich noch drauf.
Schauen wir zuerst auf die Bildungssuchenden. Hier sind drei Kriterien entscheidend: Der Bildungsbedarf in einem Thema, der Durchführungsort und die Kurszeiten resp. das Datum. Letzteres ist besonderes wichtig, denn der moderne Mensch hat nur noch wenige freie Zeitfenster.

BFS:
… und bei bestimmten Themen ist auch der Referent ein Go/Nogo Kriterium! Aber haben die Kunden nicht ihren bevorzugten Anbieter und gehen nur dorthin?

ULH:
Diese Loyalität sehe ich überhaupt nicht. Natürlich gibt es Gründe, sich auf einen Anbieter zu konzentrieren, z.B. die Reisezeit oder Rahmenverträge. Diese Gründe sind aber vernachlässigbar und zählen nicht, sobald es bessere Alternativen gibt. Wenn ich anderswo etwas Einzigartiges bekomme, dann wechsle ich als Bildungssuchender doch gerne mein Stammhaus.

BFS:
Also muss ein neuer Anbieter hier ansetzen. Was muss er machen, um einen Fuss in den Markt zu bekommen?

ULH:
Erst einmal schauen, was die marktführenden Anbieter machen oder nicht machen. Deren Stärken und Schwächen analysieren und beim Delta ansetzen. Ein jeder guter Schulungsanbieter muss sich fragen: Bin ich nur Durchschnitt oder besser als meine Mitbewerber? Wer die Frage nicht beantworten kann, hat schon verloren. Hier braucht es Fakten und nicht nur „Wishful thinking“

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