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Details:
Autor: |
Dr. Pascal Sieber und Nicole Scheidegger / Vom Ich und Wir - E-COLLABORATION |
Datum: |
26.05.2006 22:26:36 |
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Trotz einer Vielzahl von verfügbaren Anwendungen bleibt es eine Herausforderung, diese technischen Hilfsmittel für jeden Einzelnen in einer anwendbaren und in seinen Tagesablauf passenden Form anzubieten. Scheitern Unternehmen daran, fallen sie in die ineffiziente Nutzung der EMail und dem Telefon als alleinige Koordinations- und Kommunikationsmittel für die Projektarbeit zurück.
Damit ein Team produktiv arbeiten kann, sollten die E-Collaboration-Anwendungen deshalb die Arbeitsstile verschiedenster Teammitglieder unterstützen. Mobile Teammitglieder haben andere Bedürfnisse als stationäre. Die Projektleiter stehen vor der Herausforderung, es allen recht machen zu können. Sie müssen sich deshalb auch darauf verlassen können, dass die Teammitglieder ihre unterschiedlichen Arbeitsstile gegenseitig kennen, Rücksicht nehmen und gemeinsame Kommunikations-Spielregeln definieren.
Potenzial erschliessen
Im Zeitalter der "Information-Worker" hängt der Projekt- und Teamerfolg mehr und mehr vom effizienten und effektiven Wissens-Management ab. Unabhängig von Zeit und Ort soll an einem gemeinsamen Ziel gearbeitet werden können. E-Collaboration-Tools können zu unverzichtbaren, fleissigen Helfern werden, wenn man diese "smart", einsetzt. Damit die Information-Worker-Produktivitätspotenziale besser erschlossen werden können, braucht es neben den fachlichen Kenntnissen, auch Informationen über die Organisations-Strukturen, Prozesse, Kommunikations-Kultur, Verhaltens-Codex und eingesetzten Technologien. Damit kann man alle Bestandteile so zusammenführen, dass echte Spitzenleistungen entstehen können - unabhängig von Zeit und Ort. Dass Collaboration eine Frage des "Kultur-Modells" ist, zeigen auch die Anwender-Statistike. In den USA existiert nicht nur eine ganz andere Projekt-Kultur, sondern E -Collaboration-Tools haben bereits eine grosse Akzeptanz gefunden. In Europa zeichnet sich mit den E-Collaboration-Systemen eine ähnliche Dynamik ab, wie dies mit der E-Mail vor ungefähr sieben Jahren der Fall war: Damals nutzten weniger als 10 Prozent der Schweizer Unternehmen die elektronische Post.
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