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Accenture / Nur ein Drittel der Versicherungen in Europa nutzen modernste Schadenmanagement-Systeme |
Datum: |
02.05.2007 10:52:53 |
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Weniger als ein Drittel der europäischen Versicherer setzen im Bereich Schadenmanagement auf innovative Instrumente, wie etwa IT-Systeme zur spezifischen Segmentierung von Schadensfällen oder zur Betrugserkennung. Dies ist ein Ergebnis einer Umfrage des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture unter mehr als 50 Führungskräften von Sach- und Unfallversicherern in Europa zu den Prozessen bei der Schadensabwicklung.
Nur rund ein Viertel (27 Prozent) der Befragten nutzen bereits
"Best-Practice"- Segmentierungsmethoden bei der Bearbeitung von Schadensfällen. Dabei werden die von den Versicherten erhobenen Ansprüche nach Kriterien wie Komplexität, Kundenhistorie und Kundenprofil kategorisiert. Weniger als ein Fünftel (18 Prozent) der Führungskräfte setzen auf moderne Betrugserkennungssysteme, wie beispielsweise Data-Mining-Tools zur Errechnung von Betrugswahrscheinlichkeiten.
"Um in einem schwächer werdenden Markt erfolgreich zu sein, müssen europäische Versicherer ihr Augenmerk darauf richten, Effizienz im Schadenmanagement durch hoch entwickelte Prozesse und Systeme zu erzielen", sagt Stefan Knipp, Geschäftsführer im Bereich Versicherungen bei Accenture und für das Thema Schadenabwicklung in Europa zuständig.
Einer der Gründe für eine mangelnde Effizienz in der Schadensregulierung ist die fehlende technologischen Integration der
IT-Systeme: Fast zwei Drittel (60 Prozent) der Befragten gaben an, dass ihre Systeme für das Schadenmanagement nicht mit anderen wichtigen IT-Anwendungen, wie beispielsweise Policenverwaltung, Produktkataloge oder zentralen Kundendatenbanken, verbunden sind.
Diese geringe Integration führt zu unvollständigen Datenbeständen und erschwert für die Bearbeiter die entsprechenden Zugriffe auf die Systeme während des Bearbeitungsprozesses, was wiederum zu verspäteten Schadenszahlungen und eine höhere Anfälligkeit für Fehler in der Abwicklung führen kann.
Die Verbesserung der IT-Infrastruktur ist daher auch eines der Hauptziele der europäischen Versicherer. Hohe Priorität hat bei mehr als ein Drittel der Befragten (34 Prozent) die Erneuerung der Schadenmanagement Systeme. Das wichtigste Ziel, das 44 Prozent der Führungskräfte genannt haben, ist die Einführung von "once and done"- oder "straight through"-Prozessen für die Schadensregulierung.
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