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Details:
Autor: |
Mag. Richard Vogel / Ein Credo für die Netzwerk-Infrastruktur |
Datum: |
28.05.2007 18:26:56 |
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Ein Credo für die Netzwerk-Infrastruktur
Die passive Netzwerk-Infrastruktur (PNI) ist das wichtigste und unverzichtbarste Element moderner Datenkommunikation.
Obwohl jeder weiß, dass Kupfer- und Glasfaserkabel, Patchkabel, Stecker, Dosen und Panels unentbehrliches Fundament eines Netzwerkes darstellen, nehmen Investmententscheidungen im Umfeld der PNI oft nicht den ihnen gebührenden Stellenwert in IT-Gesamtbudgets ein.
Dies der Tatsache zum Trotz, dass die PNI oft weit mehr als zehn Jahre mehr oder minder unverändert installiert bleibt, aber ein enormes jährli¬ches Wachstum an erforderlichen Datenübertragungskapazitäten verkraften muss. Die technologische Halbwertszeit aktiver Komponenten wie Switches, Router und Server beträgt jedoch nur zwischen einem halben Jahr und zwei Jahren. Der Leser möge sich selbst fragen, inwieweit die in seinem Unternehmen vorhandene Verkabelung zum Installationszeitpunkt Anschluss-kapazitäts- und Bandbreitenerfordernisse vorweggenommen hat.
Seien Sie ehrlich: War es nicht so, dass man bei der Verkabelung oft die „günstigste" Variante installiert hat, mit technologischen und kapazitiven Parametern, welche sich im Wesentlichen an den Erfordernissen zum Installationszeitpunkt orientierten?
Selbst heute noch finden sich in mittelständischen Unternehmen noch vereinzelt Thinwire (BNC)-Verkabelungen, die selbst dem hart gesottenen Technologieverweigerer eine zweifelnde Augenbraue in die Höhe treiben. Ein defekter Switcheinschub ist schnell ausgetauscht, jede Art von modularem Equipment, das sich an einem oder wenigen gut zugänglichen Orten befindet, ist relativ leicht auf dem technologisch letzten Stand zu halten.
Doch Netzwerkkabel, die in Kanälen laufen, die man oft nicht sieht, entziehen sich oft widerspenstig der Erneuerung. Häufige Gründe hierfür: Längere Netzwerkausfallszeiten sind intolerabel, die Belastung des laufenden Betriebes in einer Büroumgebung bei Neuverkabelung wird als störend empfunden, oder die vorhandenen Kabeltrassen, Kanäle und Durchbrüche bieten ohne Modifikation nicht genug Kapazität für zusätzliche Leitungen. Außerdem: Das bestehende Netzwerk funktioniert ja „irgendwie" und die Benutzer haben sich im Laufe der Zeit längst an die schlechte Performance im Netzwerk gewöhnt.
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