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Details:
Autor: |
Stefan Greiner / Regelmäßige Sicherungen aller unternehmenskritischen Daten |
Datum: |
25.05.2006 10:16:42 |
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dd if= of= [].
Der Parameter if (infile) legt dabei die Eingabedatei fest, voreingestellt ist die Standardeingabe. of (outfile) bezeichnet die Zieldatei. Optional können dahinter weitere Schalter angegeben werden etwa bs (blocksize) für die Blockgröße oder count für die Zahl der zu kopierenden Blöcke. und können sowohl ein Device als auch eine Datei sein. Geben Sie keine weiteren Optionen an, so werden die vollständigen Daten von kopiert. Ist diese eine Partition oder eine ganze Platte, wird deren gesamter Inhalt gesichert. Möchten Sie die IDE-Festplatte 1 auf die IDE-Festplatte 2 sichern, geben Sie an der Konsole ein:
dd if=/dev/hda of=/dev/hdb
Linux kopiert in diesem Fall die Dateien und Verzeichnisse von der ersten IDE-Platte /dev/hda auf die zweite /dev/hdb. Möchten Sie die IDE-Festplatte 1 auf den ersten SCSIStreamer sichern, lautet der Befehl:
dd if=/dev/hda of=/dev/st0
Möchten Sie die Daten zu einem späteren Zeitpunkt zurückspielen, vertauschen Sie die Angaben von und .
Anforderungen und Lösungen
Für umfangreiche und regelmäßige Datensicherungen im Netzwerk ist die beschriebene Variante allerdings wenig geeignet. Hier muss der Systemverwalter auf spezielle Backup-Lösungen setzen. Die Software ist jedoch immer abhängig von den individuellen Vorgaben der Unternehmen. So reicht bei kleinen Betrieben, die nur Linux als Betriebssystem auf den Desktops und Servern einsetzen, ein tägliches Backup vollkommen aus. Die Anforderungen steigen für Online-Datenbank-Backups mit vielen unterschiedlichen Betriebssystemen oder Groupware-Lösungen mit den einhergehenden Datenverfügbarkeits-Strategien erheblich. Viele Backup-Hersteller haben einfache homogene Software-Lösungen – allerdings vorwiegend für Microsoft-Betriebssysteme – im Angebot. Hier bieten sich die Produkte von Computer Associates (www.ca.com/de) und Veritas (www.veritas.com) an.
In heterogenen IT-Infrastrukturen, in denen beispielsweise Microsoft Windows, Novell Netware, Linux- und Unix-Betriebssysteme eingesetzt werden, ist besonders die umfangreiche Unterstützung auf Server- und Client-Seite sowie die Unterstützung von Online-Datenbanken wichtig. Hier sind Lösungen von Bakbone (www.bakbone.com), Legato/EMC (www.legato.com), SEP (www.sep.de) und Veritas gefragt. Alle genannten Hersteller unterstützen Online-Datenbanken mit Agenten. Für Groupware-Agenten bietet SEP sesam das größte Produktspektrum an Online-Agenten. Unterstützt werden des Weiteren SAN (Storage Area Network), NAS (Network Attached Storage), LAN-free sowie Backup-to-Disk- und Disk-to-Tape-Sicherungen.
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