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Regelmäßige Sicherungen aller unternehmenskritischen Daten mit SEP sesam

Regelmäßige Sicherungen aller unternehmenskritischen Daten gehören zu den wichtigsten Aufgaben jedes Netzwerk-Administrators. Linux Professionell zeigt, welche Strategien für den Einsatz in heterogenen Systemumgebungen geeignet ist.

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Autor: 

Stefan Greiner / Regelmäßige Sicherungen aller unternehmenskritischen Daten

Datum: 

25.05.2006 10:16:42






2. Checkliste
Ermitteln Sie zunächst die Eckdaten Ihrer aktuellen IT-Infrastruktur und planen Sie die zukünftigen Ergänzungen oder Änderungen im Hinblick auf:
• Betriebliche Vorgaben: Wie lange (in Stunden) kann das Unternehmen einen totalen Systemausfall (kein Datenzugriff) vertreten? Wie lange darf das Recovery (zum Beispiel einer Datei beziehungsweise eines Servers) für Anwendungs-Server, Datenbank- Server und Groupware-Server dauern?
• Welche Betriebssysteme der Server (Linux, Microsoft, OS2, UNIX, OpenVMS etc.) sind im Einsatz oder sind geplant?
• Welche Datenbanken (Oracle, IBM, Informix, SQL etc.) sind im Einsatz beziehungsweise sind geplant?
• Welche Groupware-Anwendungen (Exchange, Lotus Notes, Open-Xchange, Novell Groupwise, Scalix etc.) sind im Einsatz beziehungsweise sind geplant?
• Welche Anwendungen (SAP, Abas Software etc.) sind im Einsatz beziehungsweise sind geplant?
• Installierte Verkabelung (Netzwerk-Topologie): Die Datendurchsatz-Angaben beziehen sich auf die maximale Auslastung. Es ist der Datendurchsatz des gesamten Netzwerkes zu betrachten. Dazu gehören alle Komponenten, die von dem Datendurchsatz beansprucht werden (etwa von der Rechnerleistung über die Netzwerkkarte bis zum Datensicherungsmedium).
• Datenspeicherungsstrategie: Soll die Datenerhaltung auf den Clients geschehen? Wenn ja, für welche Systeme und welche Datenmengen? Sollen geöffnete Dateien übersprungen werden? Welches Datensicherungsprinzip wird benötigt (inkrementelles Backup, differenzielles Backup, Full Backup etc.)?
• Welche Medientechnologie(n) werden eingesetzt oder sind geplant (AIT,DAT, Exabyte, IBM Magstar, DLT/SDLT, LTO etc.)? Werden Autoloader oder Tape Libraries eingesetzt? Stehen diese in der gleichen Brandzone wie die Server? Werden die Medien feuer-/diebstahlsicher aufbewahrt? Ist eine Disaster-Recovery-Lösung geplant?
• Vorausschauende Planung: Um wie viel Gigabyte wächst voraussichtlich der Datenbestand in den nächsten 36 Monaten? Wie groß ist Ihr Backup-Zeitfenster in Stunden? Wie groß ist die verfügbare Zeit zur Datensicherung in Stunden? Welche Applikationen und Datenbanken müssen auch während des Backups aktiv sein?

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