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Symantec-Studie: Daten auf mobilen Endgeräten leben gefährlich

Wenn der Laptop mal wieder im Taxi liegen bleibt - Symantec-Studie: Daten auf mobilen Endgeräten leben gefährlich / Ein Viertel der Unternehmen sichert diese Daten nicht

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Symantec / Symantec-Studie: Daten auf mobilen Endgeräten leben gefährlich

Datum: 

20.05.2007 12:46:07






Wer kennt nicht jene Momente der Hektik, beispielsweise im Taxi Richtung Flughafen. Endlich angekommen richtet sich die ganze Aufmerksamkeit darauf, rechtzeitig zum Check-in zu gelangen. Am Gate dann der Schreck: Der Laptop ist weg, vermutlich im Taxi vergessen oder hat jemand lange Finger gemacht? Alle Daten für die Veranstaltung, zu der man gerade unterwegs ist, sind weg, samt aller anderen Dokumente, die so schnell nicht wiederzubeschaffen sind. Wer in dieser Situation auf das unternehmensinterne Backup hofft, steht nicht selten im Regen: Rund ein Drittel der Unternehmen nimmt keine regelmäßige Datensicherung für ihre Notebooks vor, ein Viertel ignoriert mobile Geräte bei Backups komplett. Und dabei sind mittlerweile 42 Prozent sämtlicher Datenverluste auf Gerätediebstahl oder Liegenlassen zurückzuführen. Das ergab eine Studie von Symantec in Zusammenarbeit mit research+consulting, für die 200 IT-Verantwortliche von Unternehmen in Deutschland mit mehr als 150 Computer-Arbeitsplätzen unterschiedlicher Branchen und Institutionen befragt wurden.
Das Thema ist hochaktuell: Gerade erst ist einem US-Bekleidungshändler ein Laptop mit rund 160.000 Datensätzen aktueller und ehemaliger Mitarbeiter abhanden gekommen. Besonders ärgerlich: Die Daten waren nicht verschlüsselt und sind damit jedermann zugänglich. Ein weiterer Beweis dafür, dass Daten auf mobilen Geräten gefährlich leben.
Durchschnittlich 25 Prozent beträgt ihr Anteil von Laptops an den Computer-Arbeitsplätzen der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen. Vorzugsweise gehen Notebooks, aber auch Smartphones und andere mobile Endgeräte in Autos (mit 46 Prozent der häufigste Tatort), am Flughafen oder im Zug verloren. Allerdings gehört auch das eigene Unternehmen zur Hochrisikozone: Knapp 50 Prozent der Befragten hatten hier einen „Geräteschwund“ zu verzeichnen. Sie befinden sich damit in bester Gesellschaft, denn auch der amerikanischen Bundespolizei ergeht es nicht besser. Innerhalb von vier Jahren, so ergab eine Untersuchung, gingen dem FBI 160 Laptops verloren und mit ihnen Daten, die besser nicht in falsche Hände gelangen sollten. „In vier von fünf Unternehmen wurde bereits ein mobiles Gerät als verloren gemeldet und dies erschreckend häufig direkt in der Firma“, so Frank Bunn, Senior Solution Marketing Manager bei Symantec. „Aber so ärgerlich der Verlust der Geräte an und für sich ist, weit schwerer wiegt die Tatsache, dass die darauf befindlichen geschäftskritischen Daten ebenfalls für immer verschwunden sind und womöglich von Dritten missbraucht werden.“

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